Gemeinde Kollmar

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Gem. im Amt Horst-Herzhorn

Homepage: www.kollmar-elbe.de

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Kollmar

Kollmar liegt zwischen Glückstadt und Elmshorn an der Elbe im Landschaftsschutzgebiet Kollmarer Marsch. Es wird angenommen, dass im Gemeindegebiet bereits um 100 bis 200 n. Chr. eine Besiedelung stattgefunden hat. 1716 entstanden die Güter Groß und Klein Kollmar. 1862 gingen sie nach wechselvollen adligen Besitzverhältnissen in örtliche Bauernfamilien über. 1974 entstand durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinde Klein- und Groß Kollmar die jetzige Gemeinde Kollmar.

Die Landschaft und die Lage an der Elbe machen Kollmar zu einem beliebten Ausflugsziel. Ob bei strahlendem Sonnenschein oder stürmischen Wetter, eine Wanderung auf dem Elbdeich ist immer ein besonderes Erlebnis. Auf der einen Seite präsentiert sich die weite Marschlandschaft mit dem Kirchturm der Dorfkirche als höchsten Punkt, auf der anderen Seite bietet die Elbe einen interessanten Anblick des regen Schiffverkehrs zwischen Hamburg und Nordsee.

Für Radtouren eignen sich die Straßen und Wege im Dorf und in der Umgebung. Der Elbstrand lädt zum Baden und Sonnen ein, die Kleinen können sich auf dem angrenzenden Spielplatz vergnügen. Der Campingplatz am Deichfuß ist beliebt bei Fahrradtouristen und Urlaubern. Pferdeliebhaber kommen in Kollmar gleich in mehreren Reitställen auf ihre Kosten. Ein besonderes Highlight ist der Rosengarten an der Elbe, der mehr als 550 Rosensorten beherbergt.

Ein Cafe und Imbissbuden am Hafen sorgen für das leibliche Wohl der Einheimischen und Gäste. Im Bielenberger Hafen finden Segler und Motorbootfahrer einen Liegeplatz. Auch hier ist durch eine Imbissbude für das leibliche Wohl gesorgt. Für Urlauber werden über den ganzen Ort verteilt private Ferienwohnungen und Zimmer angeboten. In Kollmar gibt es einen Kindergarten mit U3 Betreuung, eine Grundschule mit Betreuungsangebot und eine wettkampfgeeignete Sporthalle.

 

 

Bürgermeister Meinert

Bürgermeister Klaus Meinert

 

 


Aktuelle Meldungen

Es hat gefunkt: Kollmar digital

 

Die Coronakrise hat Anfang 2020 das öffentliche Leben ganz schön durcheinander gebracht und die Straßen im gegenseitigen Respekt und Schutz leergefegt. Gerade in einer so großen Flächengemeinde wie in Kollmar merken die Bewohner vor Ort die gemischten Gefühle im Bezug auf den Rückzug in die eigenen vier Wände als behördliche Anordnung und den weiterhin gewünschten Austausch „wie immer“ sofort. Da kommt die Freischaltung der DorfFunk-App des Frauenhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) genau zur richtigen Zeit. Bürgermeister Klaus Meinert bringt es in Zusammenarbeit mit der Ortsentwicklungsgruppe im Interview mit kollmare auf den Punkt: „Digitalität bringt jetzt Chancen wie nie.“

 

 

Herr Meinert, obwohl es nach außen sehr ruhig geworden ist, tut sich im Inneren so Einiges. Was passiert bei uns in der Gemeinde?

 

Klaus Meinert: Die „Ortsentwicklung Kollmar“ wurde von der Gemeinde Kollmar als Resultat des Ortsentwicklungskonzepts ins Leben gerufen und hat den Auftrag, die Gemeinde mit Rat und Tat bei der zukünftigen Gemeindeentwicklung zu unterstützen. Sie ist gegliedert in die zwei Hauptgruppen „Lebensgemeinschaft“ und „Ortsgestaltung“. Die Hauptgruppen setzen sich derzeit aus ca. 35 freiwilligen Kollmaranern jeden Alters zusammen. Ziel dieser Gruppen ist es, Themen aus der Gemeinde zu sammeln, in kleineren Teams auszuarbeiten und mit der Gemeinde, sowie den Kollmaranern, an der Umsetzung zu arbeiten. Derzeit werden Themen wie Verkehr, Umstrukturierung der Häfen, Treffpunkte des Zusammenlebens, Nahversorgung sowie Natur & Umwelt, Mobilität bis hin zu einer digitalisierten Gemeinde-Kommunikation und noch vieles mehr darüber hinaus in den Ortsgruppen diskutiert. Wir wollen nach und nach gemeinsam möglichst viel anpacken.

 

 

Hat das freiwillige Engagement von Kollmaranern für Kollmaraner denn schon erste Ergebnisse aufzuweisen?

 

Klaus Meinert: Was im Zuge der Ortsentwicklung angestoßen wurde, nimmt langsam Fahrt auf. Gegen die Unsicherheit und Passivität dieser Tage bietet z.B. die auch von mir unterstützte Plattform kollmare.com mutig Platz für Hilfsanregungen zu Zeiten der Krise, zum Austausch und zum Zusammenwachsen darüber hinaus. Und natürlich zum Mitmachen: Die Kollmar Redaktion sucht freiwillige Autoren, die Lust haben, sich direkt einzubringen oder Themen anzuregen. Ich freue mich sehr über diese lebendige Entwicklung in den momentan verunsichernden Zeiten. Insbesondere hier kann man in Zukunft mitverfolgen, wie sich unsere Region wandeln wird. Wir bemühen uns darüber hinaus natürlich auch, die Kommunikation mit den Bürgern über die gemeindeeigene Seite kollmar-elbe.de transparent zu gestalten. Und jetzt kommt die App ins Spiel.

 

 

Genau! Dann wird Sie die Nachricht, dass seit dem 03.04.2020 die DorfFunk-App der Digitalen Dörfer landesweit geöffnet ist, ja sehr freuen?

 

Klaus Meinert: Aber sicher; allerorts bemerke ich die Initiative, einander Hilfe zu geben. Die Möglichkeit der kostenfreien Nutzung des nach meinem Kenntnisstandes für vorerst ein Jahr in ganz Schleswig-Holstein weit offenen Service Dorffunk bietet natürlich gerade jetzt Chancen, der Isolation zu entkommen. 

„Digitalität bringt jetzt Chancen wie nie.“

Bürger und Bürgerinnen können hier Hilfe anbieten, Suchen einstellen oder einfach nur mal wieder miteinander klönen – alles nach den neuesten Datenschutzrichtlinien. Ich bin gespannt, wie diese App angenommen wird und hoffe, dass sie im momentanen Auseinanderrücken u.a. ein wenig Hilfe für die Pflege sozialer Kontakte sein kann.

 

 

Was wünschen Sie sich für Kollmars digitale Zukunft?

 

Klaus Meinert: Momentan ist die Gesundheit für uns alle am Wichtigsten. Auch wenn wir uns jetzt nicht zusammensetzen können, hoffe ich, dass die neuen Kommunikationswege und insbesondere die DorfFunk-App gern genutzt werden. In kurzer Zeit kann man sich die App runterladen und direkt losfunken. Wir haben eine Phase intensiven Testens vor uns. Für alle die Unterstützung benötigen, wollen wir zukünftig in Zusammenarbeit mit der Ortsentwicklung Hilfestellung – gegebenenfalls auch in Form von Veranstaltungen – geben.
 
Fröhliche Ostern, trotz allem schöne Feiertage und vielen Dank für das Interview.
 
 
 
Weiterführende Informationen:
 

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